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 HELP® LESE-UND RECHTSCHREIB-TRAINING - SEIT 1994

Wolfgang Krüger - Lüdenscheid


Förderdiagnostik      Schrift-Orientierung      Beginn - Umfang des Trainings

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Lernhilfen     HELP-Konzept  [ PDF ]

Thema: Es geht hier um die Förderung bei Lernproblemen, für die folgende Begriffe üblich sind: Legasthenie, Teilleistungsstörungen, Leseschwäche, Rechtschreibschwäche oder Leserechtschreibschwäche, Leserechtschreibstörungen, Leserechtschreib-Schwierigkeiten, abgekürzt auch LRS. Noch vielfältiger sind die Namen der Therapien. Weil der Erwerb der Schriftsprache ein komplexer Vorgang ist, gibt es auch zahlreiche Faktoren, die ihn beeinträchtigen können, von genetischen Dispositionen bis zu fragwürdigen Lehrmethoden. Manche dieser Schwierigkeiten sind nur mühsam und allmählich zu überwinden; aber fast alle Kinder können Erfolge erzielen, wenn sie die richtige Förderung bekommen. Jedes Bundesland hat einen LRS-Erlass; in Nordrhein-Westfalen heißt er: ,,Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Erlernen des Lesens und Rechtschreibens  (LRS-Erlaß,19.7.1991)". Trotzdem können nur wenige Schulen einen angemessenen Förderunterricht gewährleisten, und auch die Lehrerfortbildung in diesem Bereich kommt seit Jahrzehnten zu kurz.

•  Förderdiagnostik

Grundlage meiner Arbeit mit lese- oder rechtschreibschwachen Kindern ist die Förderdiagnostik, vor allem die regelmäßige Analyse von Fehlern in Schulheften oder bei Schreib- und Leseproben, ergänzt durch standardisierte Tests. Diese Erkenntnisse sowie die laufende Lernbeobachtung werden genutzt, um das weitere Vorgehen zu planen bzw. anzupassen.
Also findet kein starrer Lehrgang statt, bei dem alle an derselben Stelle beginnen und aufhören, sondern je nach den persönlichen Schwierigkeiten werden die Schwerpunkte der Arbeit bestimmt, und diesen wird so viel Zeit eingeräumt, wie jeweils nötig ist.

•  Schrift-Orientierung

Das Training ist überwiegend schriftorientiert, damit die Kinder die besondere Struktur der Schriftsprache handelnd erfahren können. ,,Man muss etwas bemerken, um es sich merken zu können", wie der Sprachdidaktiker Heiko Balhorn sagt. Die Schreibübungen gehen also weniger vom gesprochenen Wort aus. 

Denn typisch für Rechtschreib-Schwierigkeiten ist vor allem die Unsicherheit dort, wo der Bezug auf die Lautfolge nicht mehr genügt - wie bei der Markierung kurzer oder langer Selbstlaute, beim Erkennen von Wortbausteinen oder Nomen, beim Unterscheiden von Regel- und Ausnahmeschreibungen. Aber man kann den Kindern helfen, die Systematik der Schriftsprache zu entdecken, die weiterführenden Strategien zu begreifen und anzuwenden, so dass sie allmählich sicherer werden.
Schriftorientierung heißt, frühzeitig das richtig geschriebene Wort als Vorbild zu nehmen. Damit ist von Anfang an klar, dass das Wort eine eindeutig festgelegte Schreibung hat, welche unabhängig davon besteht, wie das Wort etwa von einem Bayern oder einer Berlinerin ausgesprochen wird.
Schreibaufgaben mit mündlicher Vorgabe treten zurück gegenüber solchen mit schriftlicher Vorgabe. Mit dem Wortmaterial (den geschrieben vorliegenden Wörtern) wird gearbeitet: Sie werden untersucht, verglichen, sortiert, umgeformt, zerlegt, erweitert, zusammengebaut und so weiter. Durch dies Operieren mit den Wortformen werden die Strukturen der Sprache mehr und mehr bewusst gemacht. Besonders den Wortaufbau und die „Stammschreibung“ kann man derart „erfahren“, also das Prinzip, das für die Verschriftung des Deutschen entscheidend ist (neben dem Bezug auf die Lautung).

Nur selten haben Kinder andauernde Probleme mit einzelnen Laut-Buchstaben-Beziehungen und schreiben etwa <gaufen> statt <kaufen>. In solchen Fällen sind häufige kleine Übungen nötig, um die entsprechende Zuordnung (Laut - Buchstabe) zu festigen.

• Umfang des Trainings

Das Training findet einmal pro Woche statt - für 60 Minuten in Einzelarbeit. Ergänzend führen die Kinder zu Hause kleine Übungen selbstständig durch (drei- bis viermal etwa 10 Minuten), die Älteren meist mit einer PC-Lernkartei.
Nach rund zwei Jahren sollten auch Kinder mit großen Schwierigkeiten ,,alleine laufen" können. Meist lässt sich dieses Ziel erreichen; wenn es jedoch erhebliche Leseprobleme gibt, kann eine längere Förderdauer nötig sein. Allerdings ,,gibt es kein Therapieverfahren, das für sich in Anspruch nehmen kann, in jedem Einzelfall eine Heilung zu bewirken" (A.Warnke u.a., Legasthenie..., S.86)
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•  Personal

Die ganze Förderung liegt hier einer Hand: Also gibt es keine stundenweise tätigen Hilfskräfte, und die Eltern sprechen immer mit demjenigen, der selbst mit den Kindern arbeitet:
Lange Zeit war ich Deutschlehrer an Lüdenscheider Schulen (Hauptschule, 13 Jahre Gymnasium, 5 Jahre Gesamtschule); seit 1994 habe ich mich darauf spezialisiert, Kinder und Jugendliche mit einer Lese-Rechtschreib-Störung zu fördern.  Darüber hinaus stehe ich für Veranstaltungen zum Thema Lese- und Rechtschreib-Förderung zur Verfügung und führe auch Eltern- oder Lehrer-Fortbildungen durch.

•  Lernhilfen

In der Arbeit mit den Kindern zeigte sich, dass bestimmte PC-Programme das Lernen unterstützen können. Da auf dem Markt nicht das Passende zu finden war, hat  Matthias Kraus nach meinen Empfehlungen folgende Übungsprogramme geschrieben:

Alle Programme sind offen, so dass man selbst Dateien erstellen, bearbeiten oder importieren kann. RESI, LEA und UNI können direkt von  Matthias Kraus  bezogen werden. Ebenfalls aus meiner Arbeit hervorgegangen ist das Übungsmaterial

Diese 120 Kopiervorlagen im Format DIN A4 sind beim  Kohl-Verlag  erhältlich: ISBN-Nr:3-86632-748-X .

•  Bedingungen

Diese Arbeit erfordert gegenseitiges Vertrauen, so dass es auf faire Bedingungen ankommt. Darum werden keine langfristigen Verträge geschlossen, und eine monatliche Kündigung ist möglich. Anmeldegebühren oder andere versteckte Kosten gibt es nicht, Ferienzeiten werden nicht berechnet (sonst oft üblich). Wenn ein Kind mal verhindert ist, lässt sich fast immer ein Ersatztermin finden.

•  Anmeldung

Telefonisch können wir ein ausführliches persönliches Vorgespräch vereinbaren, welches nicht berechnet wird und auch keine Verpflichtung bedeutet. Dabei kann ich Ihnen meine Arbeitsweise vorstellen sowie auf Ihre Fragen eingehen.

•  Impressum - Kontakt                       

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Wolfgang Krüger
Cheruskerweg 2
58509 Lüdenscheid

0 23 51 - 39 07 31 

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